Meine Arbeit ist jetzt Teil von QUEER ART GALLERY.
- 28. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Und das bedeutet mir was.
Sichtbarkeit ist für queere Künstler*innen nie selbstverständlich. Sie muss immer erkämpft werden. Zu oft wird unsere Arbeit nur dann akzeptiert, wenn sie niemanden mehr irritiert – wenn sie sich verkauft, wenn sie sich einordnen lässt, wenn sie nicht mehr stört. Bis dahin bleibt sie aussen vor.

QUEER ART GALLERY setzt genau hier an. Queere Positionen stehen nicht am Rand des Programms, sondern im Zentrum. Die Plattform denkt von Anfang an aus einer queeren Perspektive – nicht erst dann, wenn sie ins Konzept passt. Und das verändert alles.
Während meine künstlerische Praxis sich zunehmend über die Schweiz hinaus bewegt, wähle ich die Kontexte, in denen sie gezeigt wird, sehr bewusst. Kontext ist nie neutral. Er bestimmt, wie Arbeiten gelesen werden, wie sie sich verbreiten und welchen Stellenwert sie erhalten.
Teil der QUEER ART GALLERY zu sein bedeutet für mich, meine Arbeit in einem Umfeld zu positionieren, das queere künstlerische Stimmen nicht einfach nur duldet, sondern priorisiert.
Und genau diese Form von Klarheit suche ich. Besote.



Kommentare